Einrichtungen & Service

Gleichstellung und Chancengleichheit

Gleichstellung an der DHBW

An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg sind die Bereiche

  • Gleichstellung nach § 4 LHG (für den wissenschaftlichen Bereich, d.h. Studierende, Professor*innen, Akademische Mitarbeiter*innen) und
  • Chancengleichheit nach dem ChancenG (Gleichstellung für den nichtwissenschaftlichen Bereich, d.h. Beschäftigte im wissenschaftsstützenden Bereich)

organisatorisch und personell voneinander getrennt.

Die Gleichstellung von wissenschaftlich tätigen Frauen und Männern im Hochschulbereich sowie der gleichberechtigte Zugang der Studierenden zu allen Studienangeboten ist eine zentrale Entwicklungsaufgabe aller Hochschulen. „Es gibt zwar heute mehr Frauen unter den Studienanfängern als Männer, aber im Lauf der akademischen Karriere gehen noch immer zu viele Frauen der Wissenschaft verloren“, so Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (BMBF-Pressemitteilung vom 22.04.2015).

Deshalb ist Gleichstellung an der DHBW zentraler Bestandteil der Hochschulgovernance. Die Hochschule sieht ihre gleichstellungspolitische Aufgabe primär als Frage eines gendergerechten Zugangs von Frauen an die Hochschule und der Entfaltung und Realisierung beruflicher und persönlicher Potenziale. Konkrete Ziele unseres Engagements wie etwa die Erhöhung der Anzahl exzellenter Professorinnen, engagierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und interessierter Studentinnen, sind im Gleichstellungsplan ebenso festgeschrieben wie eine verbesserte Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit. Gleichstellung gilt der DHBW und ihren Dualen Partnern auch als wesentlicher Erfolgsfaktor in der Gestaltung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit. Folglich lautet die Leitperspektive der DHBW: „Mit Gleichstellung zum Erfolg“. Ausführliche Informationen dazu enthält unser gleichnamiges Gleichstellungskonzept.

Die Gleichstellungsbeauftragten spielen eine wichtige Rolle in der Gleichstellungsarbeit der DHBW. Sie wirken mit bei der Durchsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern z.B. in Besetzungs- und Berufungsverfahren und treten ein für die Beseitigung bestehender Nachteile wissenschaftlich tätiger Frauen und Studentinnen. Unterstützt werden sie durch das Gleichstellungsbüro im DHBW-Präsidium sowie die Gleichstellungskommission, welche der Vernetzung von zentraler und örtlicher Ebene dient.

Aufgrund der Größe und besonderen Struktur der DHBW als State University mit mehreren Standorten (örtliche Ebene = Studienakademien) und einem Präsidium (zentrale Ebene), verfügt die Hochschule über eine Zentrale Gleichstellungsbeauftragte nebst zwei Stellvertreterinnen sowie über weitere örtliche Gleichstellungsbeauftragte an allen neun Standorten und jedem Campus. Die örtlichen Gleichstellungsbeauftragten nehmen an den Studienakademien standortspezifische Aufgaben im Zusammenhang mit der Gleichstellung von Frauen und Männern wahr.

An den Standorten Mannheim und Stuttgart existieren außerdem Gleichstellungsbüros. Diese sind für Studierende eine erste Anlaufstelle.

Die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte und ihr Team

Das Gleichstellungsteam besteht auf zentraler/standortübergreifender Ebene aus der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten, Professorin Beate Blank, deren Stellvertreterinnen, Professorin Yvonne Zajontz und Professorin Kathrin Kölbl, dem Gleichstellungsbüro im DHBW Präsidium.

Aktuelles

  • Am 25.10.2019 wurde der neue Senat der DHBW gewählt. Mit 23 weiblichen Senatsmitgliedern gibt es im Senat nun einen Frauenanteil von 48 %. Dies betrachtet die DHBW als großen Erfolg.
  • Am 01.12.2019 wurde der Leitfaden zur geschlechtersensiblen Sprache veröffentlicht.
  • Die Zentrale Gleichstellungskommission der DHBW unterstützte #16days Aktionen gegen gender-basierte Gewalt. #orangetheworld #GenerationEquality

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Links

Förderung für den akademischen Nachwuchs

Netzwerke für Frauen in der Wissenschaft

Wissenschaftlerinnen-Datenbanken

Zentrale Kontakte

Friedrichstraße 14, 70174 Stuttgart

Telefon
+49 (0)711 / 320660-58
Fax
+49 (0)711 / 320660-66
E-Mail
sarah.filla[at]dhbw.de

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Gleichstellungsbeauftragte an den Standorten

    Chancengleichheit an der DHBW

    An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg sind die Bereiche

    • Gleichstellung nach § 4 Landeshochschulgesetz (LHG, für den wissenschaftlichen Bereich, d.h. Studierende, Professor*innen, Akademische Mitarbeiter*innen) und
    • Chancengleichheit nach dem Chancengleichheitsgesetz (ChancenG, Gleichstellung für den nichtwissenschaftlichen Bereich, d.h. Beschäftigte im wissenschaftsstützenden Bereich)

    organisatorisch und personell voneinander getrennt.

    Die Hochschule sieht im Bereich Chancengleichheit für Beschäftigte im nichtwissenschaftlichen Bereich ihre strategische Aufgabe vor allem darin, einen gendergerechten Zugang von Frauen an die Hochschule und die Entfaltung und Realisierung beruflicher und persönlicher Potenziale zu ermöglichen. Es ist ein wesentliches Ziel, den Frauenanteil in Bereichen von Unterrepräsentanz im nichtwissenschaftlichen Bereich weiter zu erhöhen, die Arbeitsbedingungen – auch in Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie – stetig zu verbessern sowie chancengleichheitsfördernde Maßnahmen weiter zu entwickeln und zu implementieren. Die Hochschule wird dabei unterstützt von ihrer Beauftragten für Chancengleichheit, deren Stellvertreterin sowie deren Ansprechpartnerinnen an allen Studienakademien der DHBW (§ 20 Abs. 1 Chancengleichheitsgesetz).

     

    Die Beauftragte für Chancengleichheit und ihr Team

    Um der dezentralen Struktur der DHBW mit ihren neun Studienakademien und drei Campus Rechnung zu tragen, werden die Beauftragte für Chancengleichheit und ihre Stellvertreterin an jeder Studienakademie durch eine Ansprechpartnerin sowie ggf. deren Vertretung unterstützt. Die Ansprechpartnerinnen nehmen an den Studienakademien standortspezifische Aufgaben der Beauftragten für Chancengleichheit wahr. Zusätzlich wird die Beauftragte für Chancengleichheit durch eine Mitarbeiterin für Chancengleichheitsangelegenheiten im Präsidium unterstützt.

     

    Aufgaben und Rechte der Beauftragten für Chancengleichheit

    Die Beauftragte für Chancengleichheit achtet auf die Durchführung und Einhaltung des Chancengleichheitsgesetzes und unterstützt die Dienststellenleitung bei dessen Umsetzung. Darüber hinaus ist sie „an sonstigen allgemeinen personellen sowie sozialen und organisatorischen Maßnahmen ihrer Dienststelle, soweit diese Auswirkungen auf die berufliche Situation weiblicher Beschäftigter haben können, frühzeitig zu beteiligen“ (§ 20 Abs. 1 Chancengleichheitsgesetz). Ein Beteiligungsrecht hat die Beauftragte für Chancengleichheit demnach u.a. bei

    • der Erstellung des Chancengleichheitsplans (Gleichstellungsplan für den nichtwissenschaftlichen Bereich) und des Zwischenberichts
    • Stellenausschreibungen
    • Personalauswahlgesprächen
    • Einstellungen und Beförderungen
    • der Planung und Gestaltung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
    • Gremienbesetzungen
    • der Ablehnung eines Antrags auf familiengerechte Arbeitszeit, Teilzeit und Telearbeit.

    Die Beauftragte für Chancengleichheit hat überdies ein Initiativ- und unmittelbares Vortragsrecht bei der Dienststellenleitung.

     

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    Kontakt zentral

    Friedrich-Ebert-Straße 30, 78054 Villingen-Schwenningen

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    +49 (0)7720/3906-510
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    bfc[at]dhbw.de

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    Kontakt vor Ort

      Vereinbarkeit von Beruf und Studium mit Familie

      „Die Sicherstellung der Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie ist für die DHBW eine herausragende Aufgabe der Hochschulgovernance. Beschäftigte und Studierende mit Familienpflichten sollen bei der Vereinbarkeit von Beruf / Studium und Familie bestmöglich unterstützt und Maßnahmen und Strukturen zur Vereinbarkeit stetig und intensiv weiterentwickelt werden.“

      Aus dem Leitbild der DHBW, S. 14.

      Die DHBW hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Vereinbarkeit von Beruf und Studium mit Familie an der Hochschule kontinuierlich zu verbessern. Dies bescheinigen das Zertifikat zum „audit familiengerechte hochschule“, die stetige Weiterentwicklung zum Erhalt des Zertifikats sowie die Mitgliedschaft und fachliche Mitarbeit im Netzwerk „Familie in der Hochschule e.V.“.

       

      Zertifikat zum „audit familiengerechte hochschule“

      2008 wurde die DHBW Mosbach als erste Studienakademie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg mit dem Zertifikat zum „audit familiengerechte hochschule“ für ihr Engagement für eine bessere Vereinbarkeit von Studium und Beruf mit Familie ausgezeichnet. 2012 hatten erstmals alle Studienakademien der Hochschule die Auditierung durchlaufen, 2015 und erneut 2018 erhielt die DHBW das Zertifikat als gesamte Hochschule. Damit hat sich die DHBW zum Ziel gesetzt, familiengerechte Studien- und Arbeitsbedingungen fortwährend auszubauen und nachhaltig zu verankern.

      Familiengerechtigkeit wird als fester Bestandteil der Hochschulkultur an der DHBW verstanden: Studierende und Beschäftige sollen in unterschiedlichen Lebensphasen unterstützt werden; als Eltern, bei der Pflege von Angehörigen oder bei der Schaffung familienfreundlicher Führungsprozesse. Deshalb werden kontinuierlich Ziele und Maßnahmen erarbeitet, deren Umsetzung regelmäßig vonseiten der Hochschule evaluiert und durch den Auditor geprüft. So wird gewährleistet, dass die Vereinbarkeit von Familienpflichten mit Studium und Beruf aktiv gelebt wird.

      Das Zertifikat der berufundfamilie Service GmbH ist drei Jahre lang gültig, dann wird im Rahmen der Re-Auditierung oder des Dialogverfahrens der Status quo kontrolliert. Derzeit führen rund 1.800 Arbeitgeber das Zertifikat, davon über 100 Hochschulen.

      Familie in der Hochschule e.V.

      2015 trat die DHBW mit der Unterzeichnung der Charta „Familie in der Hochschule“ dem gleichnamigen Best-Practice-Club bei. 2018 wurde das Netzwerk in einen Verein überführt. Rund 120 Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bekennen sich damit zu der Bedeutung von familienorientierter Arbeits- und Studienplatzgestaltung und implementieren vereinbarkeitsfördernde Maßnahmen in ihre Organisations- und Personalpolitik. Die DHBW beteiligt sich derzeit an den vereinsinternen AGs zur "Pflege" und zur "Kommunikation". Familie in der Hochschule e.V. wird vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) unterstützt.

       

       

      Das Team „Familiengerechte DHBW“

      Die Möglichkeiten, Familie mit Studium und Beruf an der DHBW zu vereinbaren, sollen in einem kontinuierlichen Prozess stetig verbessert werden. Dafür engagiert sich an der Hochschule ein aus Vertretungen aller Studienakademien zusammengesetztes Team, bestehend aus Lehrenden, Verwaltungspersonal, Führungskräften, Mitgliedern des Hochschulpersonalrats, Mitarbeiterinnen aus den Bereichen Chancengleichheit und Gleichstellung und einer Vertretung der Studierenden. Die zentrale Projektverantwortliche koordiniert die Umsetzung von Maßnahmen und Strukturen und leitet den Austausch der lokalen Projektverantwortlichen untereinander.

       

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      Kontakt zentral

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      Kontakt vor Ort

        Sprache wirkt

        Sprache befähigt uns mit anderen Menschen zu sprechen, auszutauschen, Dinge/Themen eindeutig zu benennen. Sprache dient aber nicht nur der Kommunikation, sondern formt auch, noch bevor Worte ausgesprochen werden, unsere Gedanken und Wahrnehmung. Dies wiederum lenkt unsere eigenen Worte, die wir im alltäglichen Sprachgebrauch verwenden. Neben der Wahrnehmung beeinflusst Sprache damit auch unsere Handlungen. Sprache hat eine eingrenzende oder ausgrenzende Wirkung und kann daher auch bewusst oder unbewusst Dinge, Themen, Menschen einbeziehen – oder eben auch nicht.

        Dass und wie Sprache wirkt, zeigen die Kurzvideos auf dieser Seite. Sprache beeinflusst Bewusstsein und schafft Wirklichkeiten, so die Interviewpartner*innen. Die Videos führen das auf unterhaltsame Art und Weise vor Augen.

        Die Sequenzen zeigen gleichzeitig Möglichkeiten auf, an denen die DHBW auch in Zukunft anknüpfen kann, um eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Denn es geht nicht nur um die sprachliche Einbeziehung aller Geschlechter, sondern auch um das Aufbrechen tradierter Geschlechterrollen.

        Nutzen Sie neben den Videos auch gerne die Anregungen im Leitfaden zur geschlechtersensiblen Sprache, den das Gleichstellungsbüro gemeinsam mit der Gleichstellungskommission erstellt hat.

        Auf dieser Seite finden Sie also hilfreiche Anregungen für einen wertschätzenden Umgang miteinander. Lassen Sie sich gerne inspirieren!

         

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        Schutz vor sexueller Belästigung

        Sexuelle Diskriminierung, Belästigung und Gewalt bezeichnen eine Vielzahl verschiedener Verhaltensweisen mit sexuellem Bezug, die in die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Frauen und Männer eingreifen. Dies können – zum Beispiel – verbale Kommentare und Aufforderungen, bestimmte Gesten, Berührungen und sonstige Handlungen, aber auch unerwünschtes Präsentieren pornografischer Darstellungen sein. Solche Verhaltensweisen sind stets einseitig motiviert und nutzen oft ein bestehendes Abhängigkeitsverhältnis aus. In der Folge wird nicht nur das Arbeitsklima an der Hochschule beeinträchtigt, es kann zu unmittelbaren Leistungseinschränkungen bis hin zu erheblichen Auswirkungen auf die geistige und körperliche Gesundheit der Betroffenen kommen.

        Die Duale Hochschule Baden-Württemberg verpflichtet sich, ein gleichberechtigtes und von Respekt geprägtes Miteinander am Studien- und Arbeitsort zu fördern. Deshalb übernimmt die DHBW innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs die Verantwortung dafür, dass das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und die Persönlichkeitsrechte gemäß dem Grundgesetz geachtet werden. Dies betrifft alle Mitglieder und Angehörigen der Hochschule.

         

        Anlaufstellen für Betroffene

        Wenn Sie sexuelle Diskriminierung oder Belästigung erfahren, finden Sie Hilfe und Unterstützung bei den Ansprechpersonen für Fragen im Zusammenhang mit sexueller Belästigung an Ihrem DHBW-Standort. Ihr Anliegen wird vertraulich behandelt, weitere Schritte erfolgen nur mit Ihrem Einverständnis. Die örtlichen Ansprechpersonen können Ihnen darüber hinaus, falls erwünscht, hochschulexterne Beratungsstellen empfehlen.

        Außerdem können Sie sich hochschulintern auch an die Leitung Ihrer Studienakademie, an Gleichstellungsbeauftragte, die Beauftragte für Chancengleichheit und ihre örtlichen Ansprechpartnerinnen, die allgemeine Studienberatung, den Hochschulpersonalrat bzw. örtlichen Personalrat oder hochschulextern an diverse Beratungsstellen wenden.

         

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        Kontakt

          Das Professorinnenprogramm an der DHBW

          Das Professorinnenprogramm von Bund und Ländern unterstützt Hochschulen dabei, die Gleichstellung der Geschlechter im wissenschaftlichen Bereich zu verwirklichen und „erhöht nicht nur die Anzahl der Frauen in Spitzenpositionen, sondern unterstützt auch einen langfristigen Struktur- und Kulturwandel in der Wissenschaft“, so Wissenschaftsministerin Johanna Wanka am 22.04.2015. Die DHBW bewarb sich mit ihrem Gleichstellungskonzept erfolgreich um die begehrten Mittel im Professorinnenprogramm II (PP II) und konnte so zwei Regelprofessuren und eine Vorgriffsprofessur mit den Schwerpunkten Genderforschung und Diversity für drei exzellente Wissenschaftlerinnen finanzieren.

          Durch die zusätzlichen Mittel eröffnete sich für die DHBW die Chance, ihre Gleichstellungsarbeit bis 2020 durch eine Fülle zusätzlicher gleichstellungsfördernder Maßnahmen zu intensivieren und weiterzuentwickeln und so eine Erhöhung des Frauenanteils auf Ebene der Studierenden und der Professuren – insbesondere in den (informations-)technischen Studiengängen – zu erwirken.

          Im Fokus der Maßnahmen des Professorinnenprogramms II standen u.a.:

          • die Gendersensibilisierung in Berufungsverfahren
          • die (MINT-)Förderung von Schülerinnen/Studentinnen, Akademischen Mitarbeiterinnen und (zukünftigen) Professorinnen
          • die Genderforschung
          • die Verankerung von Gender in Forschung und Lehre
          • die Stärkung der Gleichstellungsbeauftragten auf zentraler und örtlicher Ebene
          • die Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie


          Alle Gleichstellungsprojekte werden als Best-Practice-Beispiele nach und nach in unserer Tool-Box bereitgestellt.
          Die Nachahmung der erfolgreich durchgeführten Pilotprojekte ist ausdrücklich erwünscht.

          Pressemeldungen

          Kontakte Professorinnenprogramm

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          sarah.filla[at]dhbw.de

          Tool-Box: Best Practice Gleichstellung

          Die Toolbox wird regelmäßig mit erfolgreich durchgeführten Gleichstellungspilotprojekten der DHBW gefüllt. Sie bildet ein Archiv mit Suchfunktion: Suchen Sie z.B. ein Projekt für Studentinnen im Bereich Mathematik, können Sie dies über die Filter auswählen. Ihnen werden dann nur die entsprechenden Projekte angezeigt. Folgende Filter stehen zur Verfügung: Projektformat, MINT-Bereich, DHBW-Standort und Zielgruppe.

          Um mehr über ein Projekt zu erfahren, klicken Sie auf den Projektnamen. Dieser führt Sie zum Teasertext und einer Projektübersicht. DHBW-Beschäftigte haben von dort aus über ihr Passwort zum DHBW Portal Zugriff auf Evaluationsergebnisse und ausführliche Projektbeschreibungen samt Tipps für die Durchführung.

          Unsere Projekte richten sich vor allem an die im DHBW-Gleichstellungskonzept priorisierten drei Zielgruppen
          -    Schülerinnen,
          -    Studentinnen (besonders in Fächern, in denen Frauen unterrepräsentiert sind) sowie
          -    (zukünftige) DHBW-Professorinnen.

          Die gleichstellungsfördernden Pilotprojekte wurden in den Jahren 2015-2020 im Rahmen des durch Bund und Länder geförderten Professorinnenprogramms II durchgeführt und wirken in den Hochschulbereichen Organisations- und Personalentwicklung, Qualitätsmanagement, Berufungsverfahren, Forschung/Lehre, Familiengerechte Hochschule und Öffentlichkeitsarbeit.

          Hier geht es zur Toolbox.

           

          Frauen in MINT

          Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) setzt sich dafür ein, mehr Mädchen und junge Frauen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu begeistern. Damit unterstützt sie Schülerinnen bei der klischeefreien Studien- und Berufswahl und wirkt einem potenziellen Fachkräftemangel im MINT-Bereich frühzeitig entgegen.

          MINT-Vielfalt erleben
          Die DHBW engagiert sich in unterschiedlicher Weise dafür, junge Frauen über MINT-Studiengänge und -berufe zu informieren. So beteiligen sich die Standorte der DHBW am jährlichen Girls' Day und bieten regelmäßig Vorkurse, Workshops und Vorlesungen für Studieninteressierte an. Infotage mit Praxisbezug, wie die Veranstaltung "Erlebe Technik!", ermöglichen es Schülerinnen, einen Einblick in die vielseitige Arbeitswelt von Elektrotechnikerinnen, Informatikerinnen und Ingenieurinnen zu bekommen. Eine Auswahl aktueller und vergangener Angebote und Aktivitäten im MINT-Bereich listet unsere MINT-Pakt-Partnerseite.

          Zusammen mit weiteren Unternehmen und Institutionen engagiert sich die Hochschule im Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT" sowie in der Landesinitiative "Frauen in MINT-Berufen"

          Technik studieren an der DHBW: mit Praxisbezug

          Studierende der DHBW profitieren während ihres dreijährigen Studiums von dem Wechsel zwischen Theorie- und Praxisphasen. Dadurch erwerben sie neben Fach- und Methodenwissen ein hohes Maß an Handlungs- und Sozialkompetenz und sind nach ihrem Abschluss optimal auf den Berufseinstieg vorbereitet. An den DHBW-Standorten in Baden-Württemberg können Studierende eine Vielzahl technischer Studiengänge mit Bachelor abschließen, darunter Elektro-, Umwelt- und Medizintechnik, Informatik, Produktions- und Verfahrenstechnik, Elektromobilität und Projekt Engineering oder Innovations- und Produktmanagement. Interessierte können sich hier informieren.

          Personen mit Bachelor-Abschluss der DHBW oder einer anderen Hochschule können unter bestimmten Voraussetzungen ein Duales Master-Studium am Center for Advanced Studies aufnehmen. Informationen zum Studienangebot und den Zulassungsverfahren für die Dualen Masterstudiengänge im Bereich Technik erteilt das CAS. DHBW-Absolventinnen technischer Fächer haben in Deutschland und international beste Berufschancen. Durch ihre praxisintegrierte Ausbildung bringen sie neben Fachwissen auch studienübergreifende Schlüsselkompetenzen mit und können sich leicht in bestehende Teams integrieren.

          Studienintegriertes Mentoring für Studentinnen
          MINT-Studentinnen der DHBW können an unserem individuellen Mentoring-Programm teilnehmen, das seit 2018 am Standort Ravensburg erprobt wird. Die Teilnehmerinnen werden ein Jahr lang von einer erfahrenen Führungskraft aus der Wirtschaft begleitet und durch Workshops beim Erwerb studienübergreifender Schlüsselkompetenzen unterstützt. Das Programm dient der Vernetzung und Karriereförderung weiblicher MINT-Studentinnen in einem derzeit noch männerdominierten Umfeld.

          „Technikstudentinnen der DHBW“

          „Technik-Absolventinnen der DHBW“

          DHBW-Absolventinnen technischer Fächer haben in Deutschland und international beste Berufschancen. Durch ihre praxisintegrierte Ausbildung bringen sie neben Fachwissen auch studienübergreifende Schlüsselkompetenzen mit und können sich leicht in bestehende Teams integrieren.

          „Technik-Dozentinnen der DHBW“

          Die DHBW setzt bei der Auswahl ihrer Dozent*innen auf exzellente Fachkräfte und rekrutiert aktiv entsprechend qualifizierte Professorinnen.

          Geschlechtergerechtes Recruiting im MINT-Bereich

          Für die Gewinnung von MINT-Studentinnen setzt die DHBW auf geschlechtergerechte Kommunikation in verschiedenen Medien. Das heißt, dass wir beim Verfassen von Texten und der Auswahl von Bildern darauf achten, eine heterogene Gruppe von Mädchen und Frauen anzusprechen. Weil die MINT-Fächer so vielseitig und unterschiedlich sind wie die Frauen, die sie studieren.

          Kontakt für MINT-interessierte Frauen

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