Bildung an der DHBW

Ein praxisbezogenes Studium und eine akademisch anspruchsvolle Lehre stellen die originären Ziel- und Zwecksetzungen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) dar. Im Rahmen dieses einzigartigen Studienmodells der DHBW koordiniert der Bereich Lehre die Organisation der Studienphasen und fördert die Ausbildung innovativer Lehrformen- und Formate.

Durch einen Wechsel von Theorie- und Praxisphasen vereinigt das duale Studienmodell theoretisch erschlossenes Wissen mit berufsbezogenen Anwendungserfordernissen. Als grundsätzliches Strukturmodell bildet die Dualität der Lehre das Leitbild für die Organisation aller an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg angebotenen Studiengänge. Als kennzeichnendes Merkmal findet der damit ermöglichte Theorie-Praxistransfer innerhalb der vier etablierten Studienbereiche Wirtschaft, Technik, Sozialwesen und Gesundheit statt.
 

Studium

Das Studium kann an einer der landesweit neun Studienakademien der DHBW aufgenommen werden. Diverse Studiengänge mit verschiedenen Studienrichtungen werden innerhalb der vier Studienbereiche angeboten:

Studiengänge werden für die Abschlüsse Bachelor und Master angeboten. Eine Übersicht über die einzelnen Studiengänge der DHBW erhalten Sie hier:

Allgemeine Informationen und Beratung zum Studium für Studieninteressierte oder Studierende erhalten Sie hier.

Lehre

Innovative Lehre


Die DHBW sieht sich zur Absicherung einer hohen Qualität der akademischen Wissensvermittlung der Anwendung und Weiterentwicklung innovativer Lehrformate verpflichtet. Die Nutzung digitaler Medien kann hierbei wertvolle Beiträge leisten. E-Learning-Anwendungen bieten dabei einen großen Mehrwert für erfolgreiches und innovativ gestaltetes Lehren und Lernen an der DHBW. Lehrende erfahren durch die Nutzung digitaler Medien und die Entwicklung von Blended-Learning Konzeptionen Unterstützung bei der Konzeption und Umsetzung einer dualen Lehre.

E-Learning

E-Learning wird dabei in seiner vollen Breite verstanden, jedoch mit klarem Fokus auf Blended Learning. Im Sinne einer weitgehenden Auffassung umfasst E-Learning an der DHBW neben der Integration digitaler Medien in Lehr-/Lernarrangements für das duale Studium ausdrücklich auch Lehr- und Lernmanagementprozesse, wie z.B.: Einreichung von Projekt- und Bachelor-Arbeitsthemen und Vermittlung an wissenschaftlicher Betreuer, Plagiatsüberprüfung, studiengangsbezogene Kommunikationsplattformen zu Lehrbeauftragten und Firmen, Organisation von Vorkursen, Abwicklung papierloser Klausuren, oder auch Content-Sharing. Die damit einhergehende Erweiterung von Lehr- und Lernangeboten soll die Qualität von Studium und Lehre nachhaltig steigern.

Die E-Learning-Strategie der DHBW verfolgt vier zentrale Zielsetzungen:

  • Weiterentwicklung der Dualität des Studienmodells der DHBW.
  • Anreicherung der Lehr- und Lernmethoden sowie der Studienorganisation mithilfe digitaler Medien.
  • Nutzung von Synergien im State-University-System durch Einsatz gemeinsam genutzter digitaler Medien in Studium und Lehre
  • Unterstützung und Förderung zunehmend heterogener Zielgruppen bei der Vorbereitung und beim Einstieg ins Studium


Exzellenz der Lehre

Einen wesentlichen Beitrag zur Exzellenz der Lehre an der DHBW leistet das Zentrum für Hochschuldidaktik und lebenslanges Lernen (ZHL) der DHBW. Es dient der nachhaltigen Entwicklung und Sicherung der Qualität der Lehre und steht mit seinen Angeboten allen Professorinnen und Professoren sowie die nebenamtlichen Dozentinnen und Dozenten der DHBW offen

Auszeichnungen

Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 konnte die DHBW bereits eine Reihe von Auszeichnungen, Preisen oder auch Stipendien für sich gewinnen, so unter anderen:

2019

  • Landeslehrpreis (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg), DHBW Heilbronn, Preisträger: Professor Dr.Carsten Kortum und Professor Dr. Ralph Scheubrein für die Lehrfirma "Culinary Coffee e.G."

2017

  • Landeslehrpreis (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg), DHBW Karlsruhe, Preisträger: Professor Manfred Daniel und Judith Hüther für das Lehrkonzept "SMILE - Studierende als Multiplikatoren für Innovative und digitale Lehre" 

2015

  • Landeslehrpreis (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg), DHBW Stuttgart, Preisträger: Professor Dr. Andreas Griesinger für das Konzept Cyber-Lab -  Durchführungen von praktischen Laborversuchen per Online-Zugriff
  • Strategiewettbewerb „Hochschulbildung und Digitalisierung“ (Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft) für die Initiative

2013

  • Landeslehrpreis (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg), DHBW Karlsruhe, Preisträger: Professor Dr. Armin Pfannenschwarz für das Konzept
    Integrierte Live-Lehr-Klausur (ILLK)

2012

  • Exzellenz in der Lehre 2012 – Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre, DHBW Mosbach, Prof. Dr. Petra Morschheuser für das Projekt
    WissFIT – Wissenschaftliches Arbeiten mit Microlearning
  • Landeslehrpreis (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg); DHBW Stuttgart, Preisträger: Prof. Dr. Marc Kuhn, für das Konzept
    Besondere Lehrmethode: Lehrintegrierte Forschung

 

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Dual Assessment – Talente finden und fördern (TAFF)

Förderung

Mit dem Programm "Fonds Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg“ (FESt-BW) unterstützt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden Württemberg die landesweiten Hochschulen. Das Projekt „Dual Assessment“ ist Teil der Förderlinie 4 „Eignung und Auswahl“.

 

Projektziel

Ziel des Projekts ist es, den Studienerfolg durch geeignete Auswahlverfahren zu steigern, die Passung zwischen Studieninteressierten und dem Studienfach zu verbessern und so die Zahl der Studienabbrüche zu verringern.
Als Mitglieder der Hochschule treffen die Dualen Partner die Erstentscheidung, welche*r Bewerber*in den Studienplatz erhält. Um sie dabei zu unterstützen, entwickelt das Projektteam flexible Auswahlverfahren aus denen der Duale Partner künftig, das für ihn relevante Vorgehen auswählen kann. Nach Durchlauf der gewählten Verfahren stellt der*die angehende Studierende gemeinsam mit dem Dualen Partner dann den Antrag auf Immatrikulation bei der jeweiligen Studienakademie.

Durch die Verwendung dieser Verfahren soll die Eignung und Neigung von Studieninteressierten zu allen Aspekten des dualen Studiums festgestellt werden. Ziel des Gesamtprojektes ist es, eine bessere Passung zu

•   dem dualen Studium als solches (Intensivstudium),
•   den einzelnen Studiengängen,
•   dem Dualen Partner sowie
•   der späteren Berufstätigkeit

zu gewährleisten. Durch die bessere Passung soll der Studienerfolg in den Theorie- und Praxisphasen für die angehenden Studierenden und somit auch für die Dualen Partner sichergestellt werden. Neben dem Studienerfolg kann die Studienzufriedenheit erhöht und die Studienabbruchquote verringert werden.

 

Projektbeschreibung

Die DHBW Studienakademien Mannheim und Heilbronn entwickeln verschiedene Verfahren zur Studierendenauswahl, um standortübergreifend Duale Partner im Bewerbungsprozess zu unterstützen. Diese werden in enger Zusammenarbeit mit den Stakeholdern (Duale Partner, Lehrende, Studierende, Absolventen*innen und der DHBW-Studienberatung) sowie in enger Kooperation mit dem Diagnostik-Beratungs-Center (DBC) der DHBW Lörrach erarbeitet.
Alle Auswahlverfahren werden nach Projektabschluss in einem Serviceportal zur Verfügung gestellt, das als Schnittstelle zwischen Studieninteressierten, Dualen Partnern und der Hochschule fungiert.
In einem ersten Schritt werden durch eine Stakeholderbefragung studiengangspezifische Anforderungsprofile erstellt, die die Fähigkeiten und Fertigkeiten abbilden, die für ein erfolgreiches duales Studium notwendig sind. Aus diesen Profilen werden in einen zweiten Schritt dann valide und standardisierte Verfahren für die Studiengangswahl abgeleitet. Dabei wird zwischen Verfahren zur Messung der Studierfähigkeit und Verfahren zur Messung der Berufsfähigkeit unterschieden.

  • Studierfähigkeit: Mithilfe kognitiver Leistungstests soll festgestellt werden, ob Bewerber*innen für die Theorieeinheiten des dualen Studiums geeignet sind. Dies betrifft z. B. die Mathematikfähigkeit oder logisches Denken.
  • Berufsfähigkeit: Die Passung zum Dualen Partner und der angestrebten Berufstätigkeit sollen Duale Partner und Bewerber*innen z. B. mithilfe von Interviewleitfäden und Assessment-Center-Verfahren einschätzen können.

Die Verfahren sollen in Zukunft den Dualen Partnern im neu aufzubauenden Beratungs- und Servicecenter „Dual Assessment“ zur Verfügung gestellt werden. Dieses Servicecenter wird nach Projektabschluss den Verlauf vom Interesse am dualen Studium bis letztlich zum Studienbeginn abbilden. Zusätzlich besteht eine enge Kooperation mit dem Diagnostik-Beratungs-Center (DBC) an der DHBW Lörrach. Das DBC unterstützt Duale Partner bei der Auswahl dual Studierender mit Hilfe von ausgewählten validen Intelligenz- und Persönlichkeitsverfahren sowie zusätzlichen Diagnostik-Tools.

 

Projektteam/ Kontakt

Standort Mannheim
Leitung: Gerda Schuster
Tel: +49 621 4105-1717
gerda.schuster[at]dhbw-mannheim.de

Projektmitarbeiter*innen:
Alisa Müller, Lisa Sauter, Julia Schneider
Kontakt: dual-assessment[at]dhbw-mannheim.de

Standort Heilbronn
Leitung: Claudia Münch-Dinkel
+49 7131 1237 233-01
claudia.muench-dinkel[at]heilbronn.dhbw.de

Projektmitarbeiter*innen:
Stefanie Bieber, Isabelle Pelz, Christian Spletter, Svenja Wiechmann
Kontakt: dual-assessment[at]heilbronn.dhbw.de

Standort Lörrach
Leitung: Prof. Dr. Uwe Schirmer
+49 7621 2071-316
schirmer[at]dhbw-loerrach.de

Projektmitarbeiter*innen:
Julia Landis, Lukas Latuska, Dr. Linda Zimmermann
Kontakt: dbc[at]dhbw-loerrach.de

“Dualer Studienerfolg durch Auswahl und Begleitung”

Wie gelingt dualer Studienerfolg? – Am 28. Oktober 2021 tauschten sich über 240 Duale Partner, Mitarbeiter*innen und Interessierte mit den Forscherteams der DHBW Heilbronn, DHBW Mannheim und DHBW Lörrach zu Auswahlverfahren für Studienbewerber*innen rund um die Projekte Dual Assessment – Talente finden und fördern (TAFF) und das Diagnostik-Beratungs-Center der DHBW Lörrach aus. Nachfolgend finden Sie, neben dem Programm, die Vortragsfolien sowie die FAQs der Veranstaltung.

Zum Programm

 

FAQs