Gleichstellung an der DHBW
Wir für Gleichstellung
Unter dem Motto „Wir für Gleichstellung“ geben DHBW-Professorinnen und Gleichstellungsbeauftragte einen Einblick in die Vielfalt der Gleichstellungsarbeit und nennen ihre wichtigsten Projekte. Machen Sie sich ein Bild und lassen sich vom gezeigten Engagement anstecken.
Gleichstellung einfordern
Die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung sind zentrale Aufgaben der DHBW. Mit ihrer Gleichstellungsstrategie bis 2031 verfolgt die DHBW das Ziel, Frauen gezielt zu fördern, Benachteiligungen abzubauen und gleiche Zugangs-, Entwicklungs- und Aufstiegschancen zu schaffen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung von Frauen in Professur, Führung und MINT. Die DHBW möchte den Anteil von Frauen in Professuren, Führungspositionen und unterrepräsentierten Bereichen gezielt erhöhen. Dazu gehören zielgruppenspezifisches Recruiting, Empowerment, Mentoring und Netzwerkangebote sowie Karrierewege über Lehraufträge, Tandem- und Duale Professuren.
Auch gleichstellungsorientierte Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren sind ein wichtiger Bestandteil der Gleichstellungsarbeit. Auswahlgremien werden sensibilisiert und die Gleichstellungsbeauftragten in ihrem gesetzlichen Auftrag frühzeitig eingebunden. Ein regelmäßiges Monitoring macht Fortschritte sichtbar und ermöglicht eine gezielte Weiterentwicklung der Maßnahmen.
Weitere konkrete Ziele und Maßnahmen sind im aktuellen Gleichstellungsplan bis 2031 dargestellt.
Gleichstellungsarbeit auf zentraler und örtlicher Ebene
Gleichstellung wurde zur Chefinnensache erklärt und wird seit 2023 von der ersten Präsidentin der DHBW Prof. Martina Klärle verantwortet. Ihr arbeitet eine 6-köpfige Stabsstelle zu.
Die DHBW verfügt zudem über ein Beauftragtennetz auf zentraler und örtlicher Ebene. Die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte und ihre Stellvertreterinnen wirken an der hochschulweiten Entwicklung und Umsetzung der Gleichstellungsstrategie mit. Die Örtlichen Gleichstellungsbeauftragten nehmen an den Studienakademien standortspezifische Aufgaben wahr.
Die Gleichstellungsbeauftragten setzen sich für die Beseitigung bestehender Benachteiligungen von Frauen ein und wirken insbesondere bei Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren mit. Unterstützt werden sie durch die Gleichstellungskommission.
Förderung und Netzwerke
Die DHBW unterstützt Frauen auf ihrem akademischen Karriereweg und fördert ihre Entwicklung hin zu Professur, Führung und wissenschaftlicher Verantwortung.
Informationen zu externen Fördermöglichkeiten und Netzwerken für Wissenschaftlerinnen finden Sie bei den entsprechenden Einrichtungen und Förderprogrammen des Landes Baden-Württemberg sowie bei landesweiten Netzwerken für Gleichstellungsbeauftragte und Wissenschaftlerinnen.
Downloads
-
Struktur- und Entwicklungsplan mit Gleichstellungsplan 2021-25 (PDF, 3 MB)Erstmals wurde der Gleichstellungsplan in den Struktur- und Entwicklungsplan mit Gender & Diversity als Querschnittsthemen verankert.
-
Gleichstellungskonzept: "Mit Gleichstellung zum Erfolg" (PDF, 856 KB)
-
Leitfaden Geschlechtersensible Sprache (PDF, 304 KB)
-
Expertise zum Thema Gender und Gesundheitsfördernde Hochschule (PDF, 4 MB)
Links
Förderung für den akademischen Nachwuchs
- Förderprogramme des Landes Baden-Württemberg für wissenschaftlich tätige Frauen
- Allgemeine Förderprogramme für Nachwuchswissenschaftlerinnen finden Sie auf den Seiten der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an den wissenschaftlichen Hochschulen Baden-Württembergs (LaKoG)
- Karriereförderprogramme für Wissenschaftlerinnen, koordiniert durch die LaKoG Baden-Württemberg
- Angebote für Akademikerinnen auf dem Weg zur Professur (Lakof Baden-Württemberg)
Netzwerke für Frauen in der Wissenschaft
Wissenschaftlerinnen-Datenbanken
- femconsult (Angebot des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS)
- Datenbank Professorinnen der LaKoF
- Die Projekt-Datenbank GEPRIS verzeichnet Projekte aus nahezu allen DFG-Förderprogrammen seit Beginn der 2000er Jahre. Hier kann man gezielt nach Wissenschaftlerinnen mit Expertise auf einem bestimmten Fachgebiet suchen.
- FEMtech ist eine Initiative des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) in Österreich. Die Expertinnen-Suche kann in der Datenbank kostenlos durchgeführt und Kandidatinnen können direkt angeschrieben werden (https://www.femtech.at).
Kontakte der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten und ihrer Stellvertreterinnen
Gleichstellungsbeauftragte an den Standorten
Sprache wirkt
Sprache befähigt uns mit anderen Menschen zu sprechen, auszutauschen, Dinge/Themen eindeutig zu benennen. Sprache dient aber nicht nur der Kommunikation, sondern formt auch, noch bevor Worte ausgesprochen werden, unsere Gedanken und Wahrnehmung. Dies wiederum lenkt unsere eigenen Worte, die wir im alltäglichen Sprachgebrauch verwenden. Neben der Wahrnehmung beeinflusst Sprache damit auch unsere Handlungen. Sprache hat eine eingrenzende oder ausgrenzende Wirkung und kann daher auch bewusst oder unbewusst Dinge, Themen, Menschen einbeziehen – oder eben auch nicht.
Dass und wie Sprache wirkt, zeigen die Kurzvideos auf dieser Seite. Sprache beeinflusst Bewusstsein und schafft Wirklichkeiten, so die Interviewpartner*innen. Die Videos führen das auf unterhaltsame Art und Weise vor Augen.
Die Sequenzen zeigen gleichzeitig Möglichkeiten auf, an denen die DHBW auch in Zukunft anknüpfen kann, um eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Denn es geht nicht nur um die sprachliche Einbeziehung aller Geschlechter, sondern auch um das Aufbrechen tradierter Geschlechterrollen.
Nutzen Sie neben den Videos auch gerne die Anregungen im Leitfaden zur geschlechtersensiblen Sprache, den das Gleichstellungsbüro gemeinsam mit der Gleichstellungskommission erstellt hat.
Auf dieser Seite finden Sie also hilfreiche Anregungen für einen wertschätzenden Umgang miteinander. Lassen Sie sich gerne inspirieren!
Videos
Downloads
Gendergerechte Berufungsverfahren an der DHBW
Die DHBW strebt eine gleichberechtigte Teilhabe der Geschlechter in allen Strukturen und auf allen Ebenen an. Ziel ist somit auch die Erhöhung des Frauenanteils bei den Professuren. Die DHBW sieht sich zum einen in einer sozialen Verantwortung, Männern und Frauen gleiche Partizipationsmöglichkeiten und die Möglichkeit zur beruflichen Verwirklichung an unserer Hochschule zu eröffnen. Zum anderen ist die ausgewogenere Vertretung beider Geschlechter bei den Professuren ein maßgeblicher Faktor für das Entwicklungspotenzial unserer Hochschule.
Um die Wettbewerbsfähigkeit und damit die Erfolgsfähigkeit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg zu halten und darüber hinaus zu steigern, ist die Auswahl von Professor*innen mit hervorragenden Qualifikationen im Sinne der Bestenauslese entscheidend.
Wenn Sie sich für eine Professur an der DHBW interessieren, können Sie sich sehr gerne in unserem Academic Career Center beraten lassen: www.acc.dhbw.de