Stark durch Vielfalt: Rund 200 DHBW-Angehörige setzen beim CSD Stuttgart ein sichtbares Zeichen

Hunderttausende Menschen säumten am Samstag die Straßen der Stuttgarter Innenstadt. Mitten im farbenfrohen Zug: ein eigener DHBW-Truck, eine große Fußgruppe und rund 200 Menschen, die eines verbindet – ihre Zugehörigkeit zur Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

Unter dem Motto „Stark durch Vielfalt. Weil ein gutes Studium viele Perspektiven braucht“ beteiligte sich die DHBW am Christopher Street Day (CSD) Stuttgart und war damit Teil von fast 160 Gruppen, die gemeinsam für Vielfalt, Respekt und Gleichberechtigung eintraten.

Besonders sichtbar wurde dabei, wie vielfältig die DHBW selbst ist: aktuelle und ehemalige Studierende, Mitarbeitende, Lehrbeauftragte, Professor*innen und Unterstützer*innen aus dem Hochschulumfeld gingen gemeinsam auf die Strecke. Sie standen für eine Hochschule, die unterschiedliche Perspektiven nicht nur akzeptiert, sondern als wesentliche Stärke versteht.

Für die DHBW Stuttgart war der CSD zugleich eine wichtige Marketing- und Kommunikationsmaßnahme

Die Parade erreichte mehrere Hunderttausend Besucher*innen und damit genau die Generation, die heute über ihre Studienwahl entscheidet. Entlang der Strecke entstanden zahlreiche Gespräche, Kontakte und Begegnungen. Die große Präsenz sorgte für eine hohe Sichtbarkeit der Hochschule weit über den Hochschulkontext hinaus. Ein weiteres Zeichen dafür: Studierende der DHBW Stuttgart sind mit ihren DHBW-Shirts auf dem Aufmacherfoto der Berichterstattung der Stuttgarter Zeitung (Paywall) zu sehen. 

Hinter dem Auftritt stand zudem ein besonderes studentisches Projekt: Studierende des Studiengangs BWL-Dienstleistungsmanagement – Media, Vertrieb und Kommunikation der DHBW Heilbronn entwickelten unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Lanig ein Konzept für die Teilnahme am CSD. Damit wurde die Kampagne selbst zu einem Beispiel für das duale Prinzip – Studierende übernahmen Verantwortung und bearbeiteten eine reale Kommunikationsaufgabe mit direktem Praxisbezug. Unterstützt wurde die Teilnahme außerdem durch den Verein der Freunde und Förderer der DHBW Stuttgart e.V., der einen Zuschuss zu den Getränken für die Teilnehmenden ermöglichte.

Mindestens genauso wichtig war jedoch die Botschaft hinter der Teilnahme. Der Einsatz für Vielfalt, Gleichberechtigung sowie Grund- und Menschenrechte ist Teil einer offenen Hochschulkultur. Sichtbarkeit bedeutet dabei auch, Menschen zu zeigen, dass sie unabhängig von ihrer Identität willkommen sind und ihren Platz an der Hochschule haben.

Sichtbarkeit verbindet

Besonders deutlich wurde die Stärke des Netzwerks entlang der gesamten Parade: Zahlreiche Duale Partner beteiligten sich ebenfalls mit eigenen Trucks und Laufgruppen am CSD. Die gemeinsame Präsenz machte sichtbar, dass das Engagement für Vielfalt nicht an den Hochschulgrenzen endet, sondern von vielen Organisationen und Unternehmen im Umfeld der DHBW Stuttgart mitgetragen wird.

Der Tag war geprägt von guter Stimmung, großer Offenheit und vielen positiven Rückmeldungen. Vor allem aber setzte die DHBW Stuttgart ein deutliches Zeichen: Ein gutes Studium lebt von unterschiedlichen Erfahrungen, Ideen und Lebenswegen – und genau diese Vielfalt macht eine Hochschule stark.

Umso betroffener hat die DHBW die Nachricht über die Ereignisse rund um den CSD in Berlin gemacht, die noch am selben Abend bekannt wurde. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen, ihren Angehörigen und allen Besucher*innen des CSD Berlin.

Die Musik zum CSD-Truck

Die Playlist zum DHBW-Truck ist über mehr als ein Jahr hinweg entstanden und sorgte am Samstag für beste Stimmung. Zu hören sind queere Künstler*innen sowie einige wenige bekennende Allys mit ihren queeren Hymnen: Zur Playlist auf Spotify