DHBW University Abroad 2026 in Kroatien: Ein Kurzprogramm voller Highlights und toller Erfahrungen
Vom 24. August bis zum 2. September 2026 durften wir erneut mit dem Kurzprogramm DHBW University Abroad an unserer EU4Dual-Partnerhochschule PAR in Rijeka (Kroatien) zu Gast sein. 25 Studierende verschiedener DHBW Standorte und aus unterschiedlichen Studiengängen erlebten ein intensives und vielfältiges Programm rund um Rijeka und die Kvarner Bucht sowie zwei Tage in der quirligen Hauptstadt Zagreb.
Ausgerichtet an den drei strategischen Zielen von EU4Dual (Future of Work, Green Economy und Healthy Living) umfasste das Programm Workshops, Vorlesungen, Firmenbesuche, Exkursionen, Stadtführungen und Museumsbesuche. Nach den 10 Tagen waren alle reichlich mit neuem Wissen über Geschichte, Menschen, Sprache und Kultur Kroatiens ausgestattet.
Auffällig am Programm war, wie sehr es von Frauen geprägt war. Trotz teilweise noch vorherrschender traditioneller Rollenbilder, tragen viele Frauen mit Kreativität, Innovationsgeist und Tatkraft einen großen Teil bei, ihr Land und ihre Region voranzubringen. Ob bei Jadrolinija, einer der größten und ältesten Reedereien, die einen großen Teil der Fährverbindungen zwischen dem Festland und Kroatiens vielen Inseln betreibt. Oder Naftalina, ein von Frauen gegründetes und geführtes Unternehmen, spezialisiert auf Berufsbekleidung und Heimtextilien für zum Beispiel Hotels und damit Marktführer in diesem Segment. Auch die Vorträge und Workshops waren mehrheitlich von Frauen gestaltet und gaben uns neue Impulse in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen wie Interkulturalität, Künstliche Intelligenz und New Work.
Rijeka, mit seinem mediterranen Flair, seinem Erbe aus dem Industriezeitalter und Überresten aus dem Kommunismus sowie drittgrößte Stadt in Kroatien, hat viel zu bieten und auch die Freizeit kam so nicht zu kurz. So manch eine*r der Studierenden machte es sich zum Ziel jeden Tag den Strand aufzusuchen und ein Bad im Mittelmeer zu genießen. Oder es wurden die über 500 Stufen hoch zur Burg Trsat als Trainingseinheit einfach fünf Mal bewältigt.
Einen komplett freien Tag gab es auch, der genutzt wurde, um die Küste per Segelboot zu erkunden, für einen Besuch im berühmten Nationalpark Plitvicer Seen oder für Ausflüge zu weiteren malerischen Stränden.
Ein weiteres Highlight stellten die letzten beiden Tage des Programms dar, die wir in der Hauptstadt Zagreb verbrachten. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Abstecher zu Rimac Technology, einem Hersteller von elektrischen Hochleistungsautos, die der Gründer zunächst in seiner heimischen Garage entwickelte. Das zeigt, dass auch abseits des Silicon Valley große Visionen von Tüftler*innen zum Leben erweckt werden. Aber der Gründer Mate Rimac sei trotzdem auf dem Boden geblieben und nimmt sich auch mal die Zeit zusammen mit seinen Mitarbeitenden an den Autos zu schrauben, erzählte uns unser Guide.
Zagreb ist eine Stadt mit vielen schönen historischen Bauwerken, Parks, Museen - darunter zu außergewöhnlichen Themen wie das museum of broken relationships oder das museum of laughter - und der kürzesten Standseilbahn der Welt. Während der Fahrtzeit, die ganze 55 Sekunden beträgt, überwindet sie eine Höhendifferenz von 30,5 Metern.
Und am Ende des Programms war das Fazit: die Zeit verging viel zu schnell und es hätte noch so viel mehr zu sehen und erleben gegeben.
Ein großes Dankeschön geht an unsere Partnerhochschule PAR und an Dr. Gordana Nikolić, Gründerin und Dekanin der PAR, dass wir wieder so großartig empfangen und begleitet wurden. Und vor allem geht ein riesiges „Hvala puno!“ - „Vielen Dank!“ an Mia Maslać, Erasmus-Koordinatorin im International Office der PAR, für das vielfältige und bunte Programm, für ihren unermüdlichen Einsatz, uns jederzeit mit Rat, Tat und Tipps für Aktivitäten zur Seite zu stehen sowie für die spannenden Einblicke in die kroatische Kultur und Lebensweise.
Das Kurzprogramm 2026 in Kroatien wurde durch EU4Dual-Projektmittel gefördert.