Einrichtungen & Service

Gleichstellung und Chancengleichheit

Vereinbarkeit von Beruf und Studium mit Familie

„Die Sicherstellung der Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie ist für die DHBW eine herausragende Aufgabe der Hochschulgovernance. Beschäftigte und Studierende mit Familienpflichten sollen bei der Vereinbarkeit von Beruf / Studium und Familie bestmöglich unterstützt und Maßnahmen und Strukturen zur Vereinbarkeit stetig und intensiv weiterentwickelt werden.“

Aus dem Leitbild der DHBW, S. 14.

Die DHBW hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Vereinbarkeit von Beruf und Studium mit Familie an der Hochschule kontinuierlich zu verbessern. Dies bescheinigen das Zertifikat zum „audit familiengerechte hochschule“, die stetige Weiterentwicklung zum Erhalt des Zertifikats sowie die Mitgliedschaft und fachliche Mitarbeit im Netzwerk „Familie in der Hochschule e.V.“.

 

Zertifikat zum „audit familiengerechte hochschule“

2008 wurde die DHBW Mosbach als erste Studienakademie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg mit dem Zertifikat zum „audit familiengerechte hochschule“ für ihr Engagement für eine bessere Vereinbarkeit von Studium und Beruf mit Familie ausgezeichnet. 2012 hatten erstmals alle Studienakademien der Hochschule die Auditierung durchlaufen, 2015 und erneut 2018 erhielt die DHBW das Zertifikat als gesamte Hochschule. Damit hat sich die DHBW zum Ziel gesetzt, familiengerechte Studien- und Arbeitsbedingungen fortwährend auszubauen und nachhaltig zu verankern.

Familiengerechtigkeit wird als fester Bestandteil der Hochschulkultur an der DHBW verstanden: Studierende und Beschäftige sollen in unterschiedlichen Lebensphasen unterstützt werden; als Eltern, bei der Pflege von Angehörigen oder bei der Schaffung familienfreundlicher Führungsprozesse. Deshalb werden kontinuierlich Ziele und Maßnahmen erarbeitet, deren Umsetzung regelmäßig vonseiten der Hochschule evaluiert und durch den Auditor geprüft. So wird gewährleistet, dass die Vereinbarkeit von Familienpflichten mit Studium und Beruf aktiv gelebt wird.

Das Zertifikat der berufundfamilie Service GmbH ist drei Jahre lang gültig, dann wird im Rahmen der Re-Auditierung oder des Dialogverfahrens der Status quo kontrolliert. Derzeit führen rund 1.800 Arbeitgeber das Zertifikat, davon über 100 Hochschulen.

Familie in der Hochschule e.V.

2015 trat die DHBW mit der Unterzeichnung der Charta „Familie in der Hochschule“ dem gleichnamigen Best-Practice-Club bei. 2018 wurde das Netzwerk in einen Verein überführt. Rund 120 Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bekennen sich damit zu der Bedeutung von familienorientierter Arbeits- und Studienplatzgestaltung und implementieren vereinbarkeitsfördernde Maßnahmen in ihre Organisations- und Personalpolitik. Die Beauftragte für Chancengleichheit vertritt die DHBW im Best-Practice-Club „Familie in der Hochschule“ und beteiligt sich clubintern an der „AG Pflege“. Familie in der Hochschule e.V. wird vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) unterstützt.

 

 

Das Team „Familiengerechte DHBW“

Die Möglichkeiten, Familie mit Studium und Beruf an der DHBW zu vereinbaren, sollen in einem kontinuierlichen Prozess stetig verbessert werden. Dafür engagiert sich an der Hochschule ein aus Vertretungen aller Studienakademien zusammengesetztes Team, bestehend aus Lehrenden, Verwaltungspersonal, Führungskräften, Mitgliedern des Hochschulpersonalrats, Mitarbeiterinnen aus den Bereichen Chancengleichheit und Gleichstellung und einer Vertretung der Studierenden. Die zentrale Projektverantwortliche koordiniert die Umsetzung von Maßnahmen und Strukturen und leitet den Austausch der lokalen Projektverantwortlichen untereinander.

 

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Gleichstellung an der DHBW

An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg sind die Bereiche

  • Gleichstellung nach § 4 LHG (für den wissenschaftlichen Bereich, d.h. Studierende, Professoren/-innen, Akademische Mitarbeiter/-innen) und
  • Chancengleichheit nach dem ChancenG (Gleichstellung für den nichtwissenschaftlichen Bereich, d.h. Beschäftigte im wissenschaftsstützenden Bereich)

organisatorisch und personell voneinander getrennt.

Die Gleichstellung von wissenschaftlich tätigen Frauen und Männern im Hochschulbereich sowie der gleichberechtigte Zugang der Studierenden zu allen Studienangeboten ist eine zentrale Entwicklungsaufgabe aller Hochschulen. „Es gibt zwar heute mehr Frauen unter den Studienanfängern als Männer, aber im Lauf der akademischen Karriere gehen noch immer zu viele Frauen der Wissenschaft verloren“, so Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (BMBF-Pressemitteilung vom 22.04.2015).

Deshalb ist Gleichstellung an der DHBW zentraler Bestandteil der Hochschulgovernance. Die Hochschule sieht ihre gleichstellungspolitische Aufgabe primär als Frage eines gendergerechten Zugangs von Frauen an die Hochschule und der Entfaltung und Realisierung beruflicher und persönlicher Potenziale. Konkrete Ziele unseres Engagements wie etwa die Erhöhung der Anzahl exzellenter Professorinnen, engagierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und interessierter Studentinnen, sind im Gleichstellungsplan ebenso festgeschrieben wie eine verbesserte Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit. Gleichstellung gilt der DHBW und ihren Dualen Partnern auch als wesentlicher Erfolgsfaktor in der Gestaltung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit. Folglich lautet die Leitperspektive der DHBW: „Mit Gleichstellung zum Erfolg“. Ausführliche Informationen dazu enthält unser gleichnamiges Gleichstellungskonzept.

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