Eine über 35-jährige Erfolgsgeschichte
Der Ursprung der DHBW reicht bis in die frühen 1970er Jahre zurück. Damals hatten es sich die Initiatoren aus Wirtschaft und Politik zum Ziel gesetzt, mit der Berufsakademie eine praxisnahe Alternative zum klassischen Studium zu schaffen. Unternehmen sollten die Möglichkeit bekommen, Nachwuchskräfte auf Hochschulniveau und maßgeschneidert auf die eigenen Anforderungen qualifizieren zu können. Mit der Umwandlung der Berufsakademie in die Duale Hochschule Baden-Württemberg im Jahr 2009, hat das Land dem dualen Studienmodell nach rund 35 Jahren die verdiente hochschulrechtliche Anerkennung zukommen lassen.
Der Erfolg des dualen Studienmodells lässt sich an der rasanten Entwicklung in den vergangenen vier Jahrzehnten nachvollziehen: Was 1974 als Modellversuch mit 160 „BA-lern“ und 50 Partnerunternehmen in Stuttgart und Mannheim begann, ist heute mit rund 26.000 „DHBW-lern“ an 12 Standorten und Campus in Baden-Württemberg sowie knapp 9.000 Dualen Partnern eine der größten Hochschulen des Landes.
Die wichtigsten Stationen von der Gründung der BA bis zur Gründung der DHBW finden Sie hier:
*1974
Am 1. Oktober 1974 nimmt die Berufsakademie Baden-Württemberg an den Standorten in Stuttgart und Mannheim mit insgesamt 164 Studierenden und 51 Ausbildungsstätten den Studienbetrieb auf. Die neue Bildungseinrichtung startet zunächst mit Studiengängen in den Bereichen Wirtschaft und Technik. 1975 wird das Angebot um den Bereich Sozialwesen erweitert.
*1981
Bis 1981 kommen sechs weitere Standorte in Villingen-Schwenningen, Heidenheim, Ravensburg, Karlsruhe, Mosbach und Lörrach hinzu. Durch ihre Kompetenzen und ihre enge Vernetzung mit den regionalen Unternehmen und sozialen Einrichtungen sind die Standorte damals wie heute die tragenden Säulen der Berufsakademie beziehungsweise der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.
*1989
15 Jahre nach der Gründung studieren über 10.000 junge Menschen an der Berufsakademie. Dieses enorme Wachstum war möglich, da auch immer mehr Partnerunternehmen und soziale Einrichtungen von der Idee des praxisintegrierenden Studienkonzepts überzeugt werden konnten: Die Zahl der Dualen Partner lag 1989 bereits bei rund 4.000.
*1995
Bis zum Jahr 1995 haben knapp 35.000 Studierende einen Abschluss an der Berufsakademie erworben. Im Durchschnitt erhalten bis heute circa 85 Prozent der Absolventen unmittelbar im Anschluss an das Studium eine Festanstellung. Die Abbrecherquote liegt bei weniger als zehn Prozent. Beide Werte sind konkurrenzlos in der deutschen Hochschullandschaft.
*2005
Das Studienangebot wird kontinuierlich verbessert, erweitert und an die spezifischen Anforderungen der Unternehmen und sozialen Einrichtungen angepasst. 2005 können Studieninteressierte bereits aus rund 80 verschiedenen Studienangeboten in den Bereichen Wirtschaft, Technik und Sozialwesen an der Berufsakademie auswählen. Ein Jahr später erfolgt im Rahmen des Bologna-Prozesses die Umstellung von Diplom- auf Bachelorstudiengänge.
*2009
Am 1. März 2009 wird die Duale Hochschule Baden-Württemberg gegründet. Mit über 25.300 Studierenden und rund 9.000 Dualen Partnern zählt die DHBW zu den größten Hochschulen des Landes. Die neue Organisationsstruktur mit einer zentralen und einer dezentralen Ebene ermöglicht es, Synergieeffekte zu nutzen und gleichzeitig die spezifischen Stärken der Standorte zu erhalten.
*2010
In Heilbronn wird eine neue Außenstelle (Campus) der DHBW Mosbach gegründet. Mit Horb (Campus der DHBW Stuttgart, gegründet 1989), Bad Mergentheim (Campus der DHBW Mosbach, gegründet 2002) und Friedrichshafen (Campus der DHBW Ravensburg, gegründet 2004) vereint die DHBW heute acht Standorte und vier Außenstellen unter ihrem Dach.

