Das folgende Glossar der DHBW stellt für Begriffe, die an der DHBW genutzt werden, erläuternde, rechtlich unverbindliche Informationen in kurzer und kompakter Form zur Verfügung. Für weitergehende Informationen wird mit Hilfe von Verlinkungen auf die jeweiligen Quellen verwiesen. Selbstverständlichkeiten wurden nicht aufgenommen. Das Glossar erhebt zudem keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Eindeutigkeit außerhalb der DHBW. Weitere Begriffe werden sukzessiv in das Glossar aufgenommen. Für Anmerkungen wenden Sie sich bitte per Mail an unsere Redaktion: glossar[at]dhbw.de.
 

Fachkommission

Für jeden Studienbereich wird eine Fachkommission gebildet. Die Empfehlungen der Fachkommissionen erstrecken sich auf die überörtlichen fachlichen Angelegenheiten der an der DHBW eingerichteten Studienbereiche, insbesondere auf die Aufstellung von Studien- und Ausbildungsplänen, die die Regelungen der Ausbildungs- und Prüfungsvorschriften nach § 32 Absatz 3 Sätze 1 und 2 und Absatz 4 LHG erläutern. Die Grundordnung regelt die Zusammensetzung der Fachkommissionen, die Bestellung der Mitglieder, deren Vertretung und Amtszeit sowie die nähere Ausgestaltung der Aufgaben. Einer Fachkommission gehören jeweils gleich viele Professorinnen oder Professoren der DHBW wie Vertreterinnen oder Vertreter der Ausbildungsstätten sowie mindestens eine Vertreterin oder ein Vertreter der Studierenden an. Es existieren die Fachkommission Wirtschaft, Fachkommission Technik und Fachkommission Sozialwesen sowie das Fachgremium Gesundheit, das formal noch nicht den Status einer Fachkommission hat (Stand: 02.11.2015).

Fakultät

Jede Studienakademie ist in Studienbereiche gegliedert, die die Bezeichnung „Fakultät“ unter Beifügung eines fachlichen Zusatzes führen. Sie sind keine Fakultäten im Sinne von § 15 Landeshochschulgesetz (LHG).

„Die Sicherstellung der Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie ist für die DHBW eine herausragende Aufgabe der Hochschulgovernance. Beschäftigte und Studierende mit Familienpflichten sollen bei der Vereinbarkeit von Beruf / Studium und Familie bestmöglich unterstützt und Maßnahmen und Strukturen zur Vereinbarkeit stetig und intensiv weiterentwickelt werden.“ (Leitbild der DHBW)

Für ihr Engagement für eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie mit Studium und Beruf ist die DHBW am 29. Juni 2015 in Berlin erneut mit dem Zertifikat zum „audit familiengerechte hochschule“ ausgezeichnet worden. Zuvor hatten die Studienakademien das Zertifikat seit 2008, 2009 und 2012 einzeln geführt. Nun durchlief die Hochschule zum ersten Mal als Gesamtinstitution erfolgreich das etwa dreimonatige audit-Verfahren, das als strategisches Managementinstrument zur nachhaltigen Verbesserung einer familienbewussten Personalpolitik dient. Das Zertifikat wurde von der berufundfamilie gGmbH – eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – erteilt. Derzeit führen über 1.000 Unternehmen in Deutschland das Zertifikat der berufundfamilie gGmbH, davon 120 Hochschulen. Das Zertifikat ist drei Jahre lang gültig, dann wird im Rahmen der Re-Auditierung die Zielerreichung kontrolliert.

Die DHBW ist zudem in 2015 mit der Unterzeichnung der Charta „Familie in der Hochschule“ dem gleichnamigen Best-Practice-Club beigetreten. Über 60 Hochschulen auf bundesweiter Ebene tauschen sich über den Club zu familienorientierten Maßnahmen für Studierende, Lehrende und Beschäftigte aus. Gefördert wird das Netzwerk von der Robert Bosch Stiftung und dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE).

Finanzplan (der DHBW für standortübergreifende Ausgaben)

Der Finanzplan der DHBW für standortübergreifende Ausgaben umfasst die Ausgabenplanung innerhalb eines Haushaltsjahres für standortübergreifende Aufgaben, die am DHBW Präsidium oder an einer bzw. mehreren Studienakademien wahrgenommen werden.

Flächenmanagerin oder Flächenmanager

Der Flächenmanager oder die Flächenmanagerin verantwortet und bearbeitet die Raumstammdaten in System MORADA und betreut die Schnittstelle von MORADA zu RAPLA am Standort.

Freemover

Als Freemover werden Studierende bezeichnet, die ihr Auslandsstudium autonom, d. h. unabhängig von Kooperationsverträgen der eigenen Hochschule / Universität, organisieren.

freie Reste

Ausgabereste, die aus dem Gesamtetat nach Abzug von Mittelabfluss, der Kategorien I-IV sowie der Reserve am Ende des Haushaltsjahres noch zur Verfügung stehen.


Freistellung von der Arbeitsgenehmigungspflicht (Arbeitserlaubnis, Arbeitsgenehmigung)

Studierende aus dem Ausland (Incomings) benötigen für die Durchführung eines Praktikums in Deutschland eine Freistellungsbescheinigung von der Arbeitsgenehmigungspflicht (Arbeitserlaubnis) nach §9, Nr. 15 Arbeitsgenehmigungsverordnung (ArGV). Ausgenommen hiervon sind Studierende aus den alten EU-Mitgliedsländern sowie Norwegen, Island, Lichtenstein und der Schweiz. Die Freistellung wird von der zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) ausgestellt und kann für maximal zwölf Monate erteilt werden.

Fremdevaluation

Externe Evaluation des Qualitäts- und Prüfungswesens durch die Gutachterinnen und Gutachter des Fremdevaluators FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) (auch Außenvalidierung, vgl. aber Eigenevaluation).

Führungsinformationssystem (FIS)

Das Führungsinformationssystem (FIS) der DHBW ist eine SAP-basierte Plattform. Es soll als Teil des hochschulinternen Controllings Entscheidungen innerhalb der Hochschule auf Basis strukturierter und regelmäßig erstellter, steuerungsrelevanter Kennzahlenberichte ermöglichen. Das FIS bietet den Führungskräften der DHBW entscheidungsrelevante Hochschuldaten in tabellarischer und grafischer Form. Durch die automatisierte Generierung der Kennzahlenberichte aus vorhandenen Datenquellen, wird zudem eine höhere Transparenz und Verlässlichkeit der Daten aus vielen Hochschulbereichen erreicht.