Das folgende Glossar der DHBW stellt für Begriffe, die an der DHBW genutzt werden, erläuternde, rechtlich unverbindliche Informationen in kurzer und kompakter Form zur Verfügung. Für weitergehende Informationen wird mit Hilfe von Verlinkungen auf die jeweiligen Quellen verwiesen. Selbstverständlichkeiten wurden nicht aufgenommen. Das Glossar erhebt zudem keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Eindeutigkeit außerhalb der DHBW. Weitere Begriffe werden sukzessiv in das Glossar aufgenommen. Für Anmerkungen wenden Sie sich bitte per Mail an unsere Redaktion: glossar[at]dhbw.de.
 

Veranstaltungsplanung

Die Veranstaltungsplanung ist verantwortlich für das Planen einer Veranstaltung. Hierbei ist sie für alle die Veranstaltung betreffenden und deren Erfolg sicherstellenden Aktivitäten (z.B. Anschreiben erstellen, Räume reservieren, Catering organisieren etc.) verantwortlich.

Verfahren zur automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten

Das Verfahrensverzeichnis umfasst standardisierte Beschreibungen aller automatisierten Verfahren zur Verarbeitung personenbezogener Daten (Verfahrensakten). Das Verfahrensverzeichnis umfasst einen öffentlichen und einen nicht-öffentlichen Teil und ist gemäß § 11 LDSG strukturiert. Im öffentlichen Teil sind für jedes automatisierte Verfahren anzugeben (1) Name und Anschrift der verantwortlichen Stelle, (2) Bezeichnung des Verfahrens, (3) Zweckbestimmung und die Rechtsgrundlage der Verarbeitung, (4) Art der gespeicherten Daten, (5) Kreis der Betroffenen, ggf. (6) Empfänger der Daten oder Gruppen von Empfängern sowie die jeweiligen Datenarten sowie (7) Fristen für die Prüfung der Sperrung und Löschung der Daten oder für die Sperrung und Löschung. Diese Informationen sind "auf Antrag jedermann in geeigneter Weise verfügbar" zumachen. Der nicht-öffentliche Teil umfasst ergänzend (8) zugriffsberechtigte Personengruppen oder Personen, die allein zugriffsberechtigt sind, (9) eine allgemeine Beschreibung der eingesetzten Hardware, der Vernetzung und der Software und (10) technische und organisatorische Maßnahmen nach §9 LDSG.

Vermittlerorganisation

Eine Agentur, die DHBW Studierende dabei unterstützt, einen Praktikumsplatz im Ausland zu finden bzw. DHBW Studierende an ein ausländisches Unternehmen vermittelt.

Verwaltung

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg verfügt über eine zentrale und eine dezentrale Verwaltungsstruktur. Jeder Standort der DHBW verfügt über eine eigene Verwaltung. Dabei ist es Aufgabe der Verwaltung, die administrativen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Studienbetrieb zu schaffen. Zur Klientel der Verwaltung an der DHBW gehören unter anderem: die Professorenschaft, Studierende, Lehrbeauftragte, Personal und weitere Personen oder Institutionen, die mit der DHBW in Verbindung stehen. Die Aufgaben der Verwaltung am jeweiligen Standort umfassen bei gewissen Unterschieden zwischen den Campus unter anderem:

  • Haushaltsangelegenheiten
  • Personalverwaltung
  • Gebäudeverwaltung
  • Projektmanagement
  • Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten
  • Studierendenservice

Verwaltungskostenbeitrag

Der Verwaltungskostenbeitrag wird aufgrund von § 12 LHGebG erhoben. Er deckt die Leistungen der Hochschulverwaltungen ab, wie z. B. die Bearbeitung von Immatrikulations- und Exmatrikulationsanträgen, die zentrale Studienberatung, die Bearbeitung von Beurlaubungen, die Leistungen der Auslandsämter, die Vermittlung von Praktika und die Förderung beim Übergang. Dieser Beitrag ist mit der Mitteilung der Zulassung zum Studium und danach mit dem Beginn eines jeden weiteren Studienjahres zum 01.10. fällig, ohne dass es eines weiteren Gebührenbescheids bedarf. Von ihrer Studienakademie erhalten Studierende vor Beginn eines Studienjahres ein Zahlungsschreiben mit der Aufforderung, den Verwaltungskostenbeitrag zu überweisen. Sollten Studierende den Verwaltungskostenbeitrag nicht begleichen, droht ihnen der Widerruf der Zulassung bzw. sie werden nicht immatrikuliert.

Vorabkontrolle

Wenn der Einsatz oder die wesentliche Änderung eines automatisierten Verfahrens zur Verarbeitung personenbezogener Daten, mit besonderen Gefahren für das Persönlichkeitsrecht verbunden sein können, insbesondere auf Grund der Art oder der Zweckbestimmung der Verarbeitung, darf das Verfahren erst eingesetzt werden, wenn sichergestellt ist, dass diese Gefahren nicht bestehen oder durch technische oder organisatorische Maßnahmen verhindert werden. (§12 LDSG) Oftmals ist bei Neueinführung von betrieblichen Verfahren oder umfassenden Änderungen für den Fachverantwortlichen nicht erkennbar, ob solche Gefahren für das Persönlichkeitsrecht der Betroffenen bestehen oder ausreichende Maßnahmen getroffen wurden. Beispiele für Verfahren mit möglichen besonderen Gefahren sind der Einsatz von Chipkarten, Magnetkarten oder ähnliche mobile Datenträger sowie Videoüberwachungen auf dem Campusgelände. In jedem dieser Fälle ist eine sogenannte Vorabkontrolle durchzuführen. Deren Ergebnis und dessen Begründung sind aufzuzeichnen und dem behördlichen Datenschutzbeauftragten zur Prüfung vorzulegen. Erst nach Freigabe durch ihn darf das automatisierte Verfahren eingesetzt werden.

Vorlesungspläne (VL-Pläne)

Übersichten über die (obligatorisch zu besuchenden) Vorlesungen an den Studienakademien.

Vorwegabzug

Einbehalt von Mitteln und Stellen zur Finanzierung und Bearbeitung standortübergreifender Aufgaben. Der Vorwegabzug wird im Finanzplan der DHBW für standortübergreifende Ausgaben ausgewiesen.

Vorwegabzug im engeren Sinn

Standortübergreifende Ausgaben, die direkt vom Präsidium verursacht werden.

Vorwegabzug im weiteren Sinn

Einbehalt von Mitteln für standortübergreifende Ausgaben, die direkt einer Studienakademie zugewiesen werden, zu Einsparungen an den Studienakademien führen oder aufgrund gesetzlicher Bestimmungen erforderlich sind.