Das folgende Glossar der DHBW stellt für Begriffe, die an der DHBW genutzt werden, erläuternde, rechtlich unverbindliche Informationen in kurzer und kompakter Form zur Verfügung. Für weitergehende Informationen wird mit Hilfe von Verlinkungen auf die jeweiligen Quellen verwiesen. Selbstverständlichkeiten wurden nicht aufgenommen. Das Glossar erhebt zudem keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Eindeutigkeit außerhalb der DHBW. Weitere Begriffe werden sukzessiv in das Glossar aufgenommen. Für Anmerkungen wenden Sie sich bitte per Mail an unsere Redaktion: glossar[at]dhbw.de.
 

Partnerhochschule (PHS)

Meist international geschlossene Partnerschaft zwischen zwei Hochschulen zum intensiven Austausch von Studierenden, Lehrbeauftragten und anderen Kooperationspartnern.

Das Landesdatenschutzgesetz Baden-Württembergs (LDSG) definiert personenbezogene Daten als "Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person". (§3 (1) LDSG). Hervorzuheben ist, dass es ausreicht, dass die zu den Daten zugehörige Person bestimmbar ist (ggf. durch Nutzung von Zusatzinformation), also diese mit einem nicht "unverhältnismäßig großen Aufwand an Zeit, Kosten und Arbeitskraft" zugeordnet werden kann.
Das Bundesverfassungsgericht formulierte im sogenannten Volkszählungsurteil 1983 das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Dabei stellte es fest, dass es kein belangloses Datum gibt. Das heißt, dass jegliche personenbezogene Angaben vom Schutz erfasst sind und ihre Verarbeitung eine Rechtsgrundlage benötigt.  
Die bestimmten oder bestimmbaren Personen werden als Betroffene bezeichnet. Aufgabe des Datenschutzes ist es Betroffene davor zu schützen, dass sie durch die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten in ihrem Persönlichkeitsrecht auf informationelle Selbstbestimmung beeinträchtigt wird. Personenbezogene Daten dürfen daher nur verarbeitet werden wenn (a) ein Gesetz oder andere Rechtsvorschrift (LDSG, Landeshochschulgesetz, Dienstvereinbarung) dieses erlaubt oder (b) der Betroffene seine Einwilligung erteilt hat.

Phasenplanung (Blockplanung)

Die Phasenplanung ist eine an der DHBW angewandte Methode zur Planung von Studiengängen und zur Vorbereitung der Erstellung von Stundenplänen.

Präsidium

Das Präsidium leitet die Hochschule und ist für sämtliche Angelegenheiten zuständig, für die das LHG nicht ausdrücklich eine andere Zuständigkeit festlegt. Unter anderem ist das Präsidium insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

  • Struktur- und Entwicklungsplanung, einschließlich der Personalentwicklung
  • Planung der baulichen Entwicklung
  • Aufstellung der Ausstattungspläne
  • Abschluss von Hochschulverträgen und Zielvereinbarungen
  • Einrichten und Nutzen eines Qualitätsmanagementsystems zur kontinuierlichen Bewertung und Verbesserung der Strukturen und Leistungsprozesse
  • Aufstellung eines Entwurfs des Haushaltsvoranschlags oder die Aufstellung eines Wirtschaftsplans
  • Vollzug des Haushalts- oder Wirtschaftsplans
  • Verteilung der für die Hochschule verfügbaren Mittel und Stellen
  • Entscheidung über die Grundstücks- und Raumverteilung etc.

Dem Präsidium der DHBW gehören die Präsidentin oder der Präsident, die Vizepräsidentin oder der Vizepräsident und die Kanzlerin oder der Kanzler sowie in nebenberuflicher bzw. nebenamtlicher Funktion bis zu vier Professorinnen und Professoren der DHBW an. Die Mitglieder des Präsidiums verfügen über langjährige Erfahrung in verschiedenen Fachbereichen und Branchen und bringen dadurch administrative, wirtschaftliche und akademische Kompetenz in die Präsidiumsarbeit ein.

Programmstudierende

Studierende, die ihr Auslandsstudium abhängig von Kooperationsverträgen der eigenen Hochschule / Universität organisieren.

Prozess

Ein Prozess beschreibt eine Folge von Einzeltätigkeiten, die schrittweise ausgeführt werden, um ein Ziel (geschäftlich oder betrieblich) zu erreichen. Jeder Prozess hat einen Auslöser und ein Ergebnis.

Prozesseignerin oder Prozesseigner

Prozesseignerinnen und Prozesseigner bringen ihre Expertise für eine Prozessgruppe in die entsprechende Prozesseigner-Gruppe ein. An jedem Standort sollte zu jeder Prozessgruppe eine Prozesseignerin oder ein Prozesseigner existieren.

Prozesseigner-Gruppe

Eine Prozesseigner-Gruppe besteht aus Beschäftigten der Standorte mit der benötigten Expertise für eine bestimmte Prozessgruppe. Die Prozesseigner-Gruppe ist DHBW-weit für Überprüfung, Freigabe und Weiterentwicklung der Prozesse ihrer Prozessgruppe zuständig. Ein Mitglied übernimmt die Funktion der Prozesseigner-Sprecherin oder des Prozesseigner-Sprechers.

Prozesseigner-Sprecherin oder Prozesseigner-Sprecher

Die Prozesseigner-Sprecherin oder der Prozesseigner-Sprecher plant, koordiniert und verantwortet die Aktivitäten der Prozesseigner-Gruppe und bildet die Kommunikationsschnittstelle zwischen der Prozesseigner-Gruppe und dem zentralen Prozessmanagement.

Prozesslandkarte der DHBW im Kontext von Studium und Lehre

Eine Prozesslandkarte gibt einen Überblick der vorhandenen Prozessgruppen bzw. Prozesse. Gleichzeitig gibt sie Aufschluss darüber, ob es sich um Management-, Kern-, oder Supportprozessgruppen bzw. -prozesse handelt.

Prozessmanagement der DHBW

Das Prozessmanagement der DHBW umfasst die Identifikation, Modellierung, Harmonisierung, Anpassung, Verbesserung und Weiterentwicklung der Prozesse an der DHBW. Die Organisationsstruktur des Prozessmanagements setzt sich aus einem zentralen und einem dezentralen Teil zusammen. Die zentrale Organisationsstruktur besteht aus der zentralen Prozessmanagerin oder dem zentralen Prozessmanager, der Koordinatorin oder dem Koordinator für Prozessmanagement sowie der Lenkungsgruppe. Die operative Umsetzung an den Standorten wird durch die lokalen Prozessmanager betreut. Des Weiteren bestehen standortübergreifende Prozesseigner-Gruppen mit jeweiligen Prozesseigner-Sprecherinnen und -Sprechern, die sich aus den Vertreterinnen und Vertretern der einzelnen Standorte zusammensetzen und für die standortübergreifende Einführung und Optimierung einzelner Prozesse verantwortlich sind.

Prüferin oder Prüfer

Die Prüferin oder der Prüfer ist eine Person, welche die Themen (Aufgabenstellungen) für schriftliche Prüfungen zur Verfügung stellt, mündliche Prüfungen abnimmt und Prüfungsleistungen bewertet.

Prüfungsaufsicht (Aufsicht)

Hierbei handelt es sich um Personen, die die Studierenden während ihrer Prüfung oder der Prüfungsvorbereitung beaufsichtigen.

Prüfungsbeauftragte

Prüfungsbeauftragte werden im Kontext der Anerkennung von Prüfungsleistungen tätig. Hierbei überprüfen sie die Anträge auf Anerkennung von Prüfungsleistungen und entscheiden, ob und in welchem Umfang Vorleistungen anerkannt werden.

Prüfungsordnung (PO)

Die Prüfungsordnung legt die Rahmenbedingungen, wie z.B. die Prüfungsform oder den Umfang der Prüfungen, für die Erlangung eines akademischen Grades fest (siehe auch Studien- und Prüfungsordnung).

Prüfungssachbearbeitung

Die Prüfungssachbearbeitung ist für die operative Planung sämtlicher Prüfungen unter Berücksichtigung der benötigten Ressourcen „Personal“ und „Raum“ verantwortlich. Zudem verwaltet sie sämtliche Prüfungsergebnisse und anerkannte Vorleistungen im System DUALIS und stellt die zum Studienabschluss erforderlichen Unterlagen zusammen. Die Rolle der Prüfungssachbearbeitung kann von mehreren Personen ausgeführt werden.