Das folgende Glossar der DHBW stellt für Begriffe, die an der DHBW genutzt werden, erläuternde, rechtlich unverbindliche Informationen in kurzer und kompakter Form zur Verfügung. Für weitergehende Informationen wird mit Hilfe von Verlinkungen auf die jeweiligen Quellen verwiesen. Selbstverständlichkeiten wurden nicht aufgenommen. Das Glossar erhebt zudem keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Eindeutigkeit außerhalb der DHBW. Weitere Begriffe werden sukzessiv in das Glossar aufgenommen. Für Anmerkungen wenden Sie sich bitte per Mail an unsere Redaktion: glossar[at]dhbw.de.
 

Gastdozent

Ein Gastdozent ist ein Lehrbeauftragter einer Partnerhochschule im Ausland, welcher eine Lehrveranstaltung an der DHBW durchführt.

Gebührensachbearbeitung

Die Gebührensachbearbeitung beschäftigt sich mit der Veranlagung von Gebühren und Beiträgen, erstellt Zahlungsaufforderungen, überwacht und bucht Zahlungseingänge und erstellt Mahnbescheide. Zudem ist sie für die Rückerstattung von Überzahlungen und das gesamte Mahnwesen zuständig.

Gendergerechte Sprache

Frauen sollen in der Sprache sichtbar gemacht und daher mitgenannt, anstatt nur mitgemeint werden. Nach Empfehlung des Ministeriums für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg lauten die Grundregeln für einen gendergerechten / geschlechtergerechten Sprachgebrauch:

  • „Verständlichkeit und Lesbarkeit eines Textes müssen erhalten bleiben.
  • Vermeiden Sie unübersichtliche Wortgebilde und umständliche, komplizierte Sätze.
  • ‚Generalklauseln‘, in denen ausgeführt wird, dass Frauen zwar mit gemeint sind, aus Gründen der Lesbarkeit eines Textes auf die weibliche Form jedoch verzichtet wird, sind nicht geschlechtergerecht und sollten daher nicht verwendet werden.“

Eine gendergerechte Sprache wird sowohl beim Schreiben und Sprechen in der Lehre, im Hochschulalltag und in der Verwaltung als auch in den Publikationen der DHBW erwartet. Die DHBW pflegt in ihrer Darstellung einen modernen Sprachgebrauch, der Frauen und Männer in angemessener und gerechter Weise berücksichtigt. Eine gendergerechte Sprache hilft, die faktische Gleichstellung herzustellen und Frauen in der Hochschule in allen Positionen bis hin zur Führungsposition sichtbar zu machen.      

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier:

Gesamtetat

Sämtliche Mittel und Stellen, die der DHBW unabhängig ihrer Herkunft für ein Haushaltsjahr zur Verfügung stehen. (Grundlaststellen und -mittel, Mittelschöpfung aus unbesetzten Grundlaststellen, Ausbauprogrammmittel und -stellenhülsen, QSM, Ausgabereste, sonstige Einnahmen, Drittmittel, MWK-Fördermittel).

Gleichstellung/ Chancengleichheit

„Die DHBW nimmt die Umsetzung der Chancengleichheit als wichtige gesellschaftliche und hochschulpolitische Aufgabe wahr und setzt sich dafür ein, Benachteiligungen zu verhindern oder zu beseitigen.“ (Leitbild der DHBW S. 7). Die Hochschule sieht dabei ihre strategische Aufgabe vor allem darin, einen gendergerechten Zugang von Frauen an die Hochschule und die Entfaltung und Realisierung beruflicher und persönlicher Potenziale zu ermöglichen. Es ist ein wesentliches Ziel, den Frauenanteil in Bereichen von Unterrepräsentanz weiter zu erhöhen, die Studien- und Arbeitsbedingungen – auch in Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf / Studium und Familie – weiter zu verbessern sowie die gleichstellungs- und chancengleichheitsfördernden Maßnahmen weiter zu qualifizieren und voranzutreiben.

An der DHBW werden die beiden Bereiche Gleichstellung: für den wissenschaftlichen Bereich (d.h. Studierende, Professoren/-innen, Akademische Mitarbeiter/-innen) und Chancengleichheit: für den nichtwissenschaftlichen Bereich (d.h. Beschäftigte im wissenschaftsstützenden Bereich) unterschieden. Im Bereich Gleichstellung wirken die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte (ZGB) und auf örtlicher Ebene die Örtlichen Gleichstellungsbeauftragten (GB) bei der Durchsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern mit (LHG § 4, Abs. 3). Im Bereich Chancengleichheit achten die Beauftragte für Chancengleichheit (BfC) auf zentraler Ebene und die Ansprechpartnerinnen für Chancengleichheit (AP der BfC) auf örtlicher Ebene auf die Durchführung und Einhaltung des Chancengleichheitsgesetzes und unterstützen die Hochschule bei dessen Umsetzung (ChancenG § 21, Abs. 1).

Gleichstellungsplan der DHBW (für den wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Bereich)

Im Struktur- und Entwicklungsplan 2015-2020 ist der Gleichstellungsplan enthalten – unterteilt in den Gleichstellungsplan für den wissenschaftlichen und für den nichtwissenschaftlichen Bereich (letzterer intern auch genannt: „Chancengleichheitsplan“).

Grundkassenanschlag (GKA)

Bewilligungen finanzieller Mittel des Landes aus Kapitel 1468, die den Studienakademien über das DHBW Präsidium auf Basis eines belastungsorientierten Mittelverteilungsmodells zur selbstständigen Bewirtschaftung zur Verfügung gestellt werden. Andere Bestandteile des Gesamtetats können enthalten sein (z.B. standortübergreifende Ausgaben).

Grundlastmittel

Haushaltsmittel des Hochschulkapitels 1468 ohne Drittmittel (Kapitel 1468 TG 90).



Grundlaststellen

Stellen des Hochschulkapitels 1468 ohne Stiftungsprofessuren.