Einrichtungen & Service

Gleichstellung und Chancengleichheit

Chancengleichheit an der DHBW

An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg sind die Bereiche

  • Gleichstellung nach § 4 Landeshochschulgesetz (LHG, für den wissenschaftlichen Bereich, d.h. Studierende, Professoren/-innen, Akademische Mitarbeiter/-innen) und
  • Chancengleichheit nach dem Chancengleichheitsgesetz (ChancenG, Gleichstellung für den nichtwissenschaftlichen Bereich, d.h. Beschäftigte im wissenschaftsstützenden Bereich)

organisatorisch und personell voneinander getrennt.

Die Hochschule sieht im Bereich Chancengleichheit für Beschäftigte im nichtwissenschaftlichen Bereich ihre strategische Aufgabe vor allem darin, einen gendergerechten Zugang von Frauen an die Hochschule und die Entfaltung und Realisierung beruflicher und persönlicher Potenziale zu ermöglichen. Es ist ein wesentliches Ziel, den Frauenanteil in Bereichen von Unterrepräsentanz im nichtwissenschaftlichen Bereich weiter zu erhöhen, die Arbeitsbedingungen – auch in Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie – stetig zu verbessern sowie chancengleichheitsfördernde Maßnahmen weiter zu entwickeln und zu implementieren. Die Hochschule wird dabei unterstützt von ihrer Beauftragten für Chancengleichheit, deren Stellvertreterin sowie deren Ansprechpartnerinnen an allen Studienakademien der DHBW (§ 20 Abs. 1 Chancengleichheitsgesetz).

 

 

Die Beauftragte für Chancengleichheit und ihr Team

Um der dezentralen Struktur der DHBW mit ihren neun Studienakademien und drei Campus Rechnung zu tragen, werden die Beauftragte für Chancengleichheit und ihre Stellvertreterin an jeder Studienakademie durch eine Ansprechpartnerin sowie ggf. deren Vertretung unterstützt. Die Ansprechpartnerinnen nehmen an den Studienakademien standortspezifische Aufgaben der Beauftragten für Chancengleichheit wahr. Zusätzlich wird die Beauftragte für Chancengleichheit durch eine Mitarbeiterin für Chancengleichheitsangelegenheiten im Präsidium unterstützt.

 

 

Aufgaben und Rechte der Beauftragten für Chancengleichheit

Die Beauftragte für Chancengleichheit achtet auf die Durchführung und Einhaltung des Chancengleichheitsgesetzes und unterstützt die Dienststellenleitung bei dessen Umsetzung. Darüber hinaus ist sie „an sonstigen allgemeinen personellen sowie sozialen und organisatorischen Maßnahmen ihrer Dienststelle, soweit diese Auswirkungen auf die berufliche Situation weiblicher Beschäftigter haben können, frühzeitig zu beteiligen“ (§ 20 Abs. 1 Chancengleichheitsgesetz). Ein Beteiligungsrecht hat die Beauftragte für Chancengleichheit demnach u.a. bei

•    der Erstellung des Chancengleichheitsplans (Gleichstellungsplan für den nichtwissenschaftlichen Bereich) und des Zwischenberichts
•    Stellenausschreibungen
•    Personalauswahlgesprächen
•    Einstellungen und Beförderungen
•    der Planung und Gestaltung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
•    Gremienbesetzungen
•    der Ablehnung eines Antrags auf familiengerechte Arbeitszeit, Teilzeit und Telearbeit.

Die Beauftragte für Chancengleichheit hat überdies ein Initiativ- und unmittelbares Vortragsrecht bei der Dienststellenleitung.


An der DHBW nimmt die Beauftragte für Chancengleichheit zudem die Aufgabe der zentralen Verantwortlichen im Rahmen des „audit familiengerechte Hochschule“ und die der Vertreterin der Hochschule im Best-Practice-Club „Familie in der Hochschule“ wahr.

 

 

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